Aktuelles aus Berlin

21.05.2019

Berlin Bilingual School ist Schule mit Courage!

Am 21. Mai hat die Berlin Bilingual School mit einem großen Fest die Titelverleihung als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gefeiert. Mehr als 90 Prozent der rund 450 SchülerInnen und PädagogInnen der zweisprachigen Grund- und der Sekundarschule in Weißensee haben sich mit ihrer Unterschrift selbst dazu verpflichtet, bei Mobbing, Gewalt und menschenverachtenden Parolen nicht wegzuschauen und sich zudem aktiv dagegen einzusetzen.
Dies haben sie nun mit einem großen Festakt zur Titelverleihung bestärkt und gefeirt. Den 21. Mai, Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung, haben sie dafür bewusst gewählt. In Liedern und Musik, einer Theateraufführung und verschiedenen Redebeiträgen haben sich die SchülerInnen und PädagogInnen den Themen Rassismus und Diskriminierung gewidmet und einen Film über die „Diversity Week“, die sie im vergangenen Schuljahr organisiert hatten, gezeigt. An einem Infostand informierten sie, wie gegen Rassismus und Diskriminierung vorgegangen werden kann.  

Sanem Kleff, Direktorin des Courage-Netzwerkes, freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Schulgemeinschaft: „An den beiden Schulen sind alle Klassenstufen aktiv für ein friedliches und respektvolles Miteinander. Sie zeigen, dass sich SchülerInnen jeden Alters für Kinder- und Menschenrechte engagieren wollen. Sehr gerne unterstützen wir sie dabei.“
Als PatInnen haben die Courage-Aktiven die Schauspielerin Isabell Polak und den Musiker Nana Abrokwa gewählt. Sich gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen für Respekt und Zivilcourage einzusetzen, ist dem Rapper und DJ sehr wichtig: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil die Schule nach der Familie die erste soziale Instituition unserer Gesellschaft ist. Dort müssen wir alles dafür tun, dass ein Umdenken stattfindet. Mit Aufklärung, Toleranz, Geduld und Mut.“