Aktuelles aus Berlin

07.06.2019

Grundschulen aktiv gegen Diskriminierung

Foto: Aris Papadopoulos

Rappen gegen Diskriminierung, gemeinsam Capoeira tanzen, über Kinderrechte und Respekt sprechen, muslimisches Leben in Deutschland kennenlernen, das Jugendmuseum Schöneberg besuchen oder bei Mitmach-Stück des Deutschen Theaters Kind im DJ-Workshop gegen Mobbing aktiv werden: 100 SchülerInnen zwischen acht und zwölf Jahren und ihre PädagogInnen der Berliner Courage-Grundschulen erwartete beim diesjährigen Grundschultag ein buntes Programm. In sieben Workshops informierten sie sich über verschiedene Methoden, die sie bei Aktionen an den Schulen umsetzen können und probierten aus, was zu ihnen passt. Außerdem beriet die Landeskoordination die Courage-Aktiven bei der Planung des nächsten Schulprojekttags oder dazu, wie die Aktivengruppe im kommenden Schuljahr erfolgreich weitergeführt werden kann.
Sanem Kleff, die Direktorin von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, freut sich über die rege Beteiligung am Grundschultag des Courage-Netzwerks: „Schon unsere Jüngsten möchten wirksam beitragen zu einer Welt, in der nicht zählt, wo man herkommt, wie man aussieht oder welche Schuhe man trägt, sondern in der Menschenrechte für alle gelten – das sehen wir im Courage-Netzwerk täglich. Damit das gelingt, unterstützen wir sie mit altersadäquaten Zugängen, Methoden und Inhalten.“