Aktuelles aus Berlin

29.11.2019

Grundschüler*innen für ein diskriminierungsfreies Miteinander

Immer mehr Berliner Grundschulen schließen sich dem Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage an. Jetzt haben auch die SchülerInnen und das pädagogische Personal der Pettenkofer Grundschule in Berlin-Friedrichshain gemeinschaftlich entschieden, sich als Teil des Courage-Netzwerks gegen alle Formen der Diskriminierung zu stellen. Das gilt es, zusammen zu feiern!
Zur Titelverleihung am Freitag, den 29.11.2019, waren nicht nur alle SchülerInnen und PädagogInnen, sondern auch VertreterInnen der beiden PatInnen Hertha BSC und der Band Baketown Collective anwesend. 
Schon jetzt setzt sich die die Friedrichshainer Grundschule für ein gewaltfreies Miteinander ein: StreitschlichterInnen stehen bei Konflikten zur Verfügung, außerdem übernehmen SchülerInnen klassenübergreifend PatInnenschaften füreinander. Als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage haben sich die SchülerInnen und PädagogInnen nun zum Ziel gesetzt, auf ein diskriminierungs- und gewaltfreies Schulklima hinzuarbeiten. Künstlerische Unterstützung erhalten die Kinder und ihre PädagogInnen von der Band Baketown Collective, während Hertha BSC ein eigenes Antidiskriminierungsprojekt mit den GrundschülerInnen erarbeiten wird. „Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil der Verein Hertha BSC stets und immer gegen jede Form von Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt gegenüber jedem eintreten wird,“ begründet der Berliner Fußballverein sein Engagement. 

Sanem Kleff, Direktorin des Courage-Netzwerks, gratuliert der Grundschule zur Titelverleihung: „Wir freuen uns sehr, dass die Pettenkofer Grundschule nun ein Teil des Courage-Netzwerks wird. Denn bereits in frühen Lebensjahren werden wesentliche Grundlagen für die individuellen Fähigkeiten zu einem friedlichen Miteinander gelegt. Dabei werden wir die Schüler*innen in Zukunft bestmöglich beraten und begleiten.“