Pat*innen

Zum Konzept von "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" gehört auch, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht, die sie in ihrem Engagement unterstützen.
(c) Wolfgang Borrs

Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen oder Sportvereine, Politiker*innen und Musiker*innen, ebenso wie Zeitzeug*innen. Genauso gibt es auch Bäcker*innen, Sozialarbeiter*innen oder Busfahrer*innen mit einer besonderen Verbindung zur Schule, die eine Patenschaft übernommen haben. Sie alle verbindet das offene und unmissverständliche Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander.

Die Pat*innen begleiten die Schulen auf vielfältige Weise, die in jedem Schuljahr zu tollen Aktionen führen. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, das hängt ganz von euch und euren Pat*innen ab. Denn nicht nur jede Schule ist einzigartig, die Pat*innen sind es natürlich genauso. Aber immer gilt: Sie freuen sich, wenn ihr sie in eure Aktionen mit einbezieht und über eure Projekte auf dem Laufenden haltet.

Wie eine gute Beziehung zu Eurem Paten oder Eurer Patin aussehen kann, wurde von der Bundeskoordination in der 2025 veröffentlichten Studie „Patenschaften in der Praxis. Wie Schulen und ihre Pat*innen im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zusammenarbeiten“ gezeigt

Sortierung

124 Pat*innen

Bruno Watara

Bruno Watara

Flüchtlingsaktivist

Pat*in seit: 13.03.2015

Schule: Fichtenberg-Oberschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil ich und viele andere Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten unter Rassismus und Ausgrenzung leiden. Ich habe es oft erlebt, dass Flüchtlingskinder traurig aus der Schule zurück ins „Heim“ gekommen sind und Angst vor dem nächsten Schultag haben mussten. Ich hoffe, dass ich den Tag noch erleben werde, an dem alle Schulen in Deutschland ohne Rassismus sind.
Clara West

Dr. Clara West

MdA (SPD)

Pat*in seit: 18.07.2016

Schule: Heinz-Brandt-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
gerade weil sich Kinder und Jugendliche selbst mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen und eigene Wege finden, um ein faires und diskriminierungsfreies Miteinander zu ringen. Berlin ist bunt, vielfältig und weltoffen - und das soll so bleiben! Das passiert aber nicht einfach so - dafür braucht es genau solch ein Engagement wie hier.
Klaus Wowereit

Klaus Wowereit

ehem. Bürgermeister von Berlin

Pat*in seit: 03.12.2012

Schule: Otto-Hahn-Schule Berlin

Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage müssen sein,
weil sie unverzichtbarer Teil des weltoffenen Berlins sind. Diese Schulen sind für mich Vorbilder. Denn sie gehen nicht den einfachen, den bequemen Weg, sondern stellen sich der Auseinandersetzung. Der Titel ist Auszeichnung und Anerkennung ebenso wie Ansporn und Verpflichtung.
Yeomen
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YeoMen

Musikband

Pat*in seit: 21.05.2008

Schulen: Wilma-Rudolph-Oberschule, Eckener-Gymnasium

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir glauben, dass es die unzähligen Farben sind, die unser Leben im Alltag, in der Schule und in der Musik so bunt machen. Wer sich von anderen unterscheidet, wird zu etwas Besonderem. Und dieses Besondere wollen wir mit den Schülern gemeinsam schätzen und feiern lernen.