Pat*innen

Zum Konzept von "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" gehört auch, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht, die sie in ihrem Engagement unterstützen.
(c) Wolfgang Borrs

Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen oder Sportvereine, Politiker*innen und Musiker*innen, ebenso wie Zeitzeug*innen. Genauso gibt es auch Bäcker*innen, Sozialarbeiter*innen oder Busfahrer*innen mit einer besonderen Verbindung zur Schule, die eine Patenschaft übernommen haben. Sie alle verbindet das offene und unmissverständliche Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander.

Die Pat*innen begleiten die Schulen auf vielfältige Weise, die in jedem Schuljahr zu tollen Aktionen führen. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, das hängt ganz von euch und euren Pat*innen ab. Denn nicht nur jede Schule ist einzigartig, die Pat*innen sind es natürlich genauso. Aber immer gilt: Sie freuen sich, wenn ihr sie in eure Aktionen mit einbezieht und über eure Projekte auf dem Laufenden haltet.

Wie eine gute Beziehung zu Eurem Paten oder Eurer Patin aussehen kann, wurde von der Bundeskoordination in der 2025 veröffentlichten Studie „Patenschaften in der Praxis. Wie Schulen und ihre Pat*innen im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zusammenarbeiten“ gezeigt

Sortierung

124 Pat*innen

Hertha BSC

Hertha BSC

Fußballverein

Pat*in seit: 08.05.2006

Schulen: Brillat-Savarin-Schule, Dathe-Oberschule, Katharina-Heinroth-Grundschule, Pettenkofer-Grundschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Diskriminierung und Rassismus in der Schule eine klare rote Karte verdienen.

Otto Herz

Reform-Pädagoge und Diplom-Psychologe

Pat*in seit: 30.09.2011

Schule: Reinhold-Burger-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil CIVIL-COURAGE die wichtigste, die aber immer auch gefährdetste Bürgerinnen- und Bürgertugend ist. Was wäre vielen Menschen und der Menschheit an vielen Orten der Welt erspart geblieben, wenn mehr Menschen früher in jeweiligen Zusammenhängen konsequent CIVIL-COURAGE gezeigt hätten.
Gabriele Hiller

Dr. Gabriele Hiller

Politikerin (Die Linke)

Pat*in seit: 21.01.2017

Schule: Sartre-Gymnasium

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
damit Rassismus gerade bei jungen Menschen, bei Schülerinnen und Schülern keine Chance hat. Rassismus macht aggressiv, verblendet Menschen und nimmt ihnen die Menschlichkeit, deshalb dürfen wir ihm keine Chance geben.
Igel Oliver

Oliver Igel

Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick (Berlin)

Pat*in seit: 18.06.2012

Schule: Bewegte Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir nicht früh genug damit anfangen können, das tolerante MITeinander zu leben, denn das prägt fürs ganze Leben. Toleranz ist Akzeptanz über Unterschiede hinweg.

Jana Groß

Singer-Songwriterin

Pat*in seit: 18.07.2025

Schule: Evangelische Grundschule Friedrichshagen

Gerhard Janetzky

Gerhard Janetzky

ehem. Präsident der deutschen Olympischen Gesellschaft, Landesverband Berlin

Pat*in seit: 01.09.2012

Schule: Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil jede Aktion für Toleranz unser Leben positiv beeinflusst.

Lorna Hartling

Musikerin

Pat*in seit: 2022

Schule: John-F.-Kennedy-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage weil, ich glaube, dass sich alle Schüler*innen (und alle Erwachsenen) nach Frieden und Harmonie in ihrem Leben und miteinander sehnen. Besonders in diesen turbulenten Entwicklungsjahren verdienen und brauchen Schüler eine nährende Akzeptanz, so wie sie sind. Mit dem Netzwerk "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, erhalten wir eine Struktur und die nötige Unterstützung, um durch die rauen Gewässer der Diskriminierung zu segeln - mit dem Ziel: Mut! Mut, sich gegen Diskriminierung auszusprechen und für Inklusion einzutreten. Mut kann und wird wahrscheinlich viele Formen annehmen. Dies ist keine kurze Reise und mag manchmal wie das Gegenteil von Frieden und Harmonie erscheinen, aber es ist der ehrliche Weg zu genau dem. Als Mentorin bin ich begeistert und privilegiert, jeden auf dieser Reise zu inspirieren. Als Mentorin habe ich die Möglichkeit, meine Position als professionelle Musikerin und Aktivistin für die Rechte der Menschen zu nutzen, um Konzerte, Spielevents, Kunstausstellungen und Theaterworkshops/Aufführungen zu organisieren, um Diskriminierungen bewusster zu werden, und um Frieden zu kreieren. Ich freue mich darauf, mit Euch allen zu lernen und mich weiterzuentwickeln, denn, wie wir vielleicht alle wissen, ist der Weg das Ziel.
Steffi Jones

Steffi Jones

ehem. Trainerin der Frauen-Fußbnallnationalmannschaft

Pat*in seit: 17.11.2003

Schule: Fichtenberg-Oberschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus alle betrifft, auch diejenigen, die wegschauen. Schule muss ein Ort sein, an dem Schülerinnen und Schüler sich frei entfalten und lernen können, ohne von Rassismus betroffen zu sein oder ihn tagtäglich erleben zu müssen. Die Vielfalt unserer Gesellschaft spiegelt sich nicht nur im Klassenzimmer wider – auch die DFB-Nationalmannschaften leben und siegen durch ihre Vielfalt.
Mohammed Jouni

Mohammed Jouni

Vorstandsmitglied im Bundesfachverband unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V., Sprecher für Jugendliche ohne Grenzen

Pat*in seit: 19.07.2017

Schule: Berufsfachschule Paulo Freire im Zentrum ÜBERLEBEN

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
denn der Kampf gegen Faschismus und Rassismus und für Menschenrechte dauert an und muss immer wieder und besonders an Schulen thematisiert werden. Dazu eignet sich die Berufsfachschule Paulo Freire wunderbar. Diese Schule setzt sich seit ihrer Gründung aktiv für von Rassismus betroffene Menschen ein und ergreift für sie Partei.
Shukrullah Joya

Shukrullah Joya

Schauspieler

Pat*in seit: 09.12.2016

Schule: Heinrich-Zille-Grundschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist notwendig,
weil ich selbst in einem Land geboren und aufgezogen wurde, in dem die Feuer von Diskriminierung und Hass jeden Tag hoch lodern und ich damit viele schlechte Erfahrungen gemacht habe. Viele Menschen leiden unter Rassismus - auch im Namen von Religion, Nationalität, Sprachzugehörigkeit oder Hautfarbe. Jetzt ist es Zeit, NEIN zum Rassismus zu sagen. Es ist unser Recht, in Frieden zu leben und unser Glück zu teilen – ohne Angst und Sorge vor rassistischen Attacken. Jeder ist gleich und jeder ist besonders.