Pat*innen

Zum Konzept von "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" gehört auch, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht, die sie in ihrem Engagement unterstützen.
(c) Wolfgang Borrs

Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen oder Sportvereine, Politiker*innen und Musiker*innen, ebenso wie Zeitzeug*innen. Genauso gibt es auch Bäcker*innen, Sozialarbeiter*innen oder Busfahrer*innen mit einer besonderen Verbindung zur Schule, die eine Patenschaft übernommen haben. Sie alle verbindet das offene und unmissverständliche Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander.

Die Pat*innen begleiten die Schulen auf vielfältige Weise, die in jedem Schuljahr zu tollen Aktionen führen. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, das hängt ganz von euch und euren Pat*innen ab. Denn nicht nur jede Schule ist einzigartig, die Pat*innen sind es natürlich genauso. Aber immer gilt: Sie freuen sich, wenn ihr sie in eure Aktionen mit einbezieht und über eure Projekte auf dem Laufenden haltet.

Wie eine gute Beziehung zu Eurem Paten oder Eurer Patin aussehen kann, wurde von der Bundeskoordination in der 2025 veröffentlichten Studie „Patenschaften in der Praxis. Wie Schulen und ihre Pat*innen im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zusammenarbeiten“ gezeigt

Sortierung

124 Pat*innen

Ingeborg Junge Reyer

Ingeborg Junge-Reyer

ehem. Senatorin für Stadtentwicklung in Berlin (SPD)

Pat*in seit: 10.07.2009

Schule: Grundschule in den Rollbergen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil gegenseitiger Respekt und erlebte Solidarität Kinder befähigt, Verantwortung für die Gestaltung einer toleranten Bürgergesellschaft zu übernehmen.
Maurice Jünglich

Maurice Jüngling

Wasserballspieler

Pat*in seit: 28.06.2017

Schule: Sportschule im Olympiapark - Poelchau-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil kein Mensch aufgrund seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe diskriminiert werden sollte.
Dilek Kalayci
Foto: ddp images - Clemens Bilan

Dilek Kalayci

Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (SPD)

Pat*in seit: 06.06.2012

Schulen: August-Sander-Schule, Friedenauer Gemeinschaftsschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Schülerinnen und Schüler von heute unsere zukünftige Gesellschaft gestalten werden. Ich sehe meine Aufgabe als Patin darin, Ihr Bewusstsein für Zivilcourage zu stärken.
Christian Kaergel

Christian Kärgel

Rechtsanwalt und Geschäftsführer des AGD Unternehmens- und Arbeitgeberverbandes für Großhandel und Dienstleistungen e.V.

Pat*in seit: 09.05.2014

Schule: OSZ (Oberstufenzentrum) Handel I, Abt. 1

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung für mich ein Ausdruck gelebter Demokratie ist.
Peter Kastschajew

Peter Kastschajew

Politiker (FDP)

Pat*in seit: 21.01.2017

Schule: Sartre-Gymnasium

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil man nicht früh genug anfangen kann, Menschen für das Thema zu sensibilisieren und es wichtig ist, dass gerade junge Menschen laut gegen Rassismus einstehen.
Dota
Foto: Sandra Ludewig

Dota Kehr

Sängerin und Liedermacherin

Pat*in seit: 21.12.2018

Schulen: Rahel-Hirsch-Schule, Alternativschule Berlin

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein!
Jede Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit Minderheiten umgeht. Und die Schule ist ein sehr guter Ort, um damit anzufangen, sich auf das Ziel einer friedlichen Gesellschaft hin zu bewegen, in der es keine Ausgrenzungen und Anfeindungen aufgrund von Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Behinderungen etc. gibt.

Filiz Keküllüoğlu

Politikerin, Stadträtin (Grüne)

Pat*in seit: 07.07.2023

Schule: Brodowin-Schule (Grundschule)

1) Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil es für unsere Demokratie wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche so früh wie möglich gemeinsam für Gerechtigkeit aufstehen, Rassismus und anderen Diskriminierungsformen selbstbewusst den Riegel vorschieben und Zivilcourage für Vielfalt zeigen. Schüler*innen sind nicht nur ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, sondern gestalten diese aktiv mit. Und es ist unsere Aufgabe, diesen jungen Menschen den Raum für ihre selbstbestimmte Entfaltung zu geben und sie vor Diskriminierung zu schützen.

2) Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil jede*r Schüler*in es verdient hat, diskriminierungsfrei zu lernen und sich frei zu entfalten. Schulen sind Orte der Vielfalt, die es zu schützen gilt. An Schulen wird der Grundstein für eine offene Gesellschaft gelegt. Der Titel bedeutet nicht, dass man sich zurücklehnen kann; der Titel bedeutet Verantwortung, jeden Tag aufs Neue Flagge gegen (Alltags)Rassismus zu zeigen, und das braucht manchmal Mut.

Kerstin Köppen

Vorsteherin der BVV Reinickendorf

Pat*in seit: 21.07.2025

Schule: Albrecht-Haushofer-Schule

Helmut Kleebank

Helmut Kleebank

Bezirksbürgermeister Spandau-Berlin

Pat*in seit: 05.09.2016

Schule: Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus in unserer heutigen Welt keinen Platz haben darf.
Bianca Klose

Bianca Klose

Projektleiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)

Pat*in seit: 09.05.2014

Schule: OSZ (Oberstufenzentrum) Handel I, Abt. 1

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil ich Schülerinnern und Schüler unterstützen möchte, die sich eindeutig gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus positionieren. Sie übernehmen Verantwortung für den gemeinsamen Umgang an ihrer Schule und können jederzeit auf meine Unterstützung als Patin zählen.