Pat*innen

Zum Konzept von "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" gehört auch, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht, die sie in ihrem Engagement unterstützen.
(c) Wolfgang Borrs

Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen oder Sportvereine, Politiker*innen und Musiker*innen, ebenso wie Zeitzeug*innen. Genauso gibt es auch Bäcker*innen, Sozialarbeiter*innen oder Busfahrer*innen mit einer besonderen Verbindung zur Schule, die eine Patenschaft übernommen haben. Sie alle verbindet das offene und unmissverständliche Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander.

Die Pat*innen begleiten die Schulen auf vielfältige Weise, die in jedem Schuljahr zu tollen Aktionen führen. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, das hängt ganz von euch und euren Pat*innen ab. Denn nicht nur jede Schule ist einzigartig, die Pat*innen sind es natürlich genauso. Aber immer gilt: Sie freuen sich, wenn ihr sie in eure Aktionen mit einbezieht und über eure Projekte auf dem Laufenden haltet.

Wie eine gute Beziehung zu Eurem Paten oder Eurer Patin aussehen kann, wurde von der Bundeskoordination in der 2025 veröffentlichten Studie „Patenschaften in der Praxis. Wie Schulen und ihre Pat*innen im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zusammenarbeiten“ gezeigt

Sortierung

124 Pat*innen

Dr Andreas Knieriem
Foto: Tierpark Berlin

Dr. Andreas Knieriem

Direktor von Zoo und Tierpark Berlin

Pat*in seit: 28.10.2019

Schule: Kronach-Grundschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Natur Vielfalt bedeutet und eine natürliche Gesellschaft Vielfalt braucht.
Ehrhart Koerting
Foto: Claralotta

Dr. Ehrhart Körting

ehem. Politikerin (SPD)

Pat*in seit: 16.06.2010

Schule: Friedensburg-Oberschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir dem Rassismus keine Chance geben dürfen, sich in den Köpfen und Herzen junger Menschen einzunisten und dort heimisch zu werden.
Tim Koschwitz

Tim Koschwitz

Radiomoderator

Pat*in seit: 08.10.2020

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir als Deutsche akzeptieren müssen, dass es Rassismus gibt, und zwar nicht als Einzelfall, sondern jeden Tag. Überall in Deutschland. Zu jeder Zeit.
Wenn das in jedem Kopf klar ist, dann können wir anfangen etwas zu ändern. Wir können nicht nebeneinander leben, sondern nur zusammen.
Tno Krahl

Toni Krahl

Musiker

Pat*in seit: 07.07.2014

Schule: Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Berlin

Ich unterstützte Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil jeder davon ausgehen sollte, dass auch er zu einer Minderheit gehört: Einer ist schwarz, der andere weiß. Einer trägt eine Brille, ein anderer hat rote Haare. Es gibt Menschen, die haben eine Glatze, andere wiederum gar keine Haare. Einige kämpfen mit verschiedensten Unverträglichkeiten, manche sind etwas dicker. Des einen Mutter kommt vielleicht aus Polen und jemand anderes ist schwul.

Dr. Susan Krohn

Vorsitzende der Gesellschaft für Umweltrecht e.V.

Pat*in seit: 20.06.2024

Schule: Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule

Kevin Kühnert

Politiker SPD

Pat*in seit: 15.02.2023

Schule: Ulrich-von-Hutten-Gymnasium

Michael Kuhr
Foto: Marko Puske

Michael Kuhr

ehem. Weltmeister im Kickboxen und und Betreiber eines Sicherheitsdienstes

Pat*in seit: 17.07.2017

Schule: Gustav-Langenscheidt-Schule

Ich unterstützte Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es großartig finde, dass die Schüler sich hier zu einem klaren Statement bekennen. Es kann und darf nicht sein, dass Schüler und Schülerinnen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder Religion beschimpft, gemobbt oder sogar angegriffen werden. Seid mutig und ergreift Partei, respektiert und unterstützt eure Klassenkameraden, steht für sie ein, ganz egal, woher sie kommen!
Renate Kuenast

Renate Künast

MdB (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN)

Pat*in seit: 23.09.2005

Schulen: Kurt-Schwitters-Schule, Rückert-Gymnasium

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir uns alle Wertedebatten sparen können, wenn wir nicht schon in der Schule anfangen, Kindern Grundwerte und Zivilcourage zu vermitteln. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil ich in einer Gesellschaft leben will, in der alle Menschen sich frei und ohne Angst entfalten können und in der jeder er selbst sein kann.
Portrait der Patin der Tesla-Schule, Astrid Landero.
(c) Florian Steindle

Astrid Landero

Politikerin, die Linke

Pat*in seit: 2021

Schule: Tesla Schule

Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage muss sein, weil Schulen Lernorte für eine starke zukunftsorientierte demokratische Gesellschaft sind.
Foto des Paten

Lars Barragan De Luyz

Pat*in seit: 2022

Schule: Nelson-Mandela-Schule, Oberschulcampus

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein…..

Ich glaube das Rassismus immer einen Platz in unserer Gesellschaft haben wird. Ich glaube aber auch das wir wir mehr voneinander lernen sollten und je mehr wir über uns wissen, desto mehr werden wir uns unserer Gemeinsamkeiten bewusst … und desto enger wird der Platz für Rassismus in unserer Gesellschaft!