Pat*innen

Zum Konzept von "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" gehört auch, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht, die sie in ihrem Engagement unterstützen.
(c) Wolfgang Borrs

Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen oder Sportvereine, Politiker*innen und Musiker*innen, ebenso wie Zeitzeug*innen. Genauso gibt es auch Bäcker*innen, Sozialarbeiter*innen oder Busfahrer*innen mit einer besonderen Verbindung zur Schule, die eine Patenschaft übernommen haben. Sie alle verbindet das offene und unmissverständliche Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander.

Die Pat*innen begleiten die Schulen auf vielfältige Weise, die in jedem Schuljahr zu tollen Aktionen führen. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, das hängt ganz von euch und euren Pat*innen ab. Denn nicht nur jede Schule ist einzigartig, die Pat*innen sind es natürlich genauso. Aber immer gilt: Sie freuen sich, wenn ihr sie in eure Aktionen mit einbezieht und über eure Projekte auf dem Laufenden haltet.

Wie eine gute Beziehung zu Eurem Paten oder Eurer Patin aussehen kann, wurde von der Bundeskoordination in der 2025 veröffentlichten Studie „Patenschaften in der Praxis. Wie Schulen und ihre Pat*innen im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zusammenarbeiten“ gezeigt

Sortierung

124 Pat*innen

Michael Mueller
Foto: Carolin Weinkopf

Michael Müller

Der Regierende Bürgermeister von Berlin

Pat*in seit: 15.07.2016

Schule: Hans-Litten-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil sich mutige junge Menschen dem Rassismus entgegenstellen und damit eine Vorbildfunktion für uns alle einnehmen. Sie zeigen, dass sie bereit sind, die Grundwerte, die unser Land zusammenhalten, gemeinsam zu verteidigen. Eine Einstellung, die geprägt ist von Solidarität und Nächstenliebe, wird hier schon von Schülerinnen und Schülern gelebt und weitergegeben.
Werner Munk

Werner Munk

ehemaliger Schulleiter

Pat*in seit: 01.06.2018

Schule: Reinhardswald-Grundschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Diskriminierungen und Ausgrenzungen in einer immer enger zusammenwachsenden und immer dichter sich vernetzenden Welt das Glück und den Frieden aller Menschen gefährden und die Lebensqualität aller Beteiligten, gleichgültig ob sie aktiv oder passiv unter Intoleranz leiden, schwächen oder verunmöglichen. Lange Zeit habe ich gehofft, dass die „ererbten“ Feindseligkeiten gegen Andersartige, Andersdenkende oder Andersgläubige sich durch immer intensivere räumliche und geistige Mobilität der Menschen von selbst auflösen, doch es scheint nach wie vor eine große Aufgabe zu sein, allen Menschen zu vermitteln, dass jeder Mensch jedem Mitmenschen mit dem Respekt zu begegnen hat, den er für sich selbst einfordert. In der Schule ist dies – am besten ohne den erhobenen Zeigefinger! – durch ein nachhaltig vorbildstiftendes Zusammenleben aller Beteiligten in einer von Vorurteilen befreiten und von gemeinsamer Verantwortung getragenen Schulkultur zu vermitteln.
Oezcan Mutlu

Özcan Mutlu

Politiker (Bündnis 90 / Die Grünen)

Pat*in seit: 06.07.2001

Schule: Johanna-Eck-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus und Diskriminierung nachhaltig durch Bildung und Erziehung bekämpft werden müssen. Eine gute Jugendarbeit erfordert im Umgang mit Rechtsextremismus geschultes Personal, welches demokratische Werte glaubhaft vorlebt, vermittelt und verteidigt.

Jessic Ngankam

Fußballer

Pat*in seit: 11.07.2023

Schule: Romain-Rolland-Gymnasium

Ohrbooten
Foto: Sven Hagolani

Ohrbooten

Musikband

Pat*in seit: 14.07.2008

Schulen: Max-Delbrück-Gymnasium, Archenhold-Gymnasium

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es nicht nur dumm, sondern auch gefährlich ist, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens zu verurteilen. Wir brauchen interkulturellen Austausch, damit wir uns weiterentwickeln können. Wir brauchen Chancengleichheit, damit wir weltweite Netzwerke bilden können. Wir brauchen Mut zur Courage, damit wir in einer fairen Welt leben können.
Kostas Papanastasiou

Kostas Papanastasiou

Schauspieler und Künstler

Pat*in seit: 15.12.2011

Schule: Campus Berufsbildung e.V.

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil alle Menschen gleich sind und deren Würde unantastbar ist. Deswegen bin ich entschieden gegen jede Art von Rassismus.
Isabell Polak

Isabell Polak

Schauspielerin

Pat*in seit: 21.05.2019

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich in dem Bewusstsein aufgewachsen bin, dass alle Menschen gleich sind. Für mich war somit selbstverständlich, dass alle Menschen die gleiche Chancen, den gleichen Respekt verdienen. Dieses Selbstverständnis war mir aber nur deshalb möglich, weil ich selbst gar nicht von Rassismus betroffen bin. Ich kann ihn einfach ausblenden, wenn ich das will. Menschen die davon betroffen sind, haben diese Wahl nicht. Der Tag an dem ich mir meines Privilegs bewusst wurde, hat meine Wahrnehmung dieses Themas stark verändert. Je mehr Menschen denken, Diskriminierung sei wieder gesellschaftsfähig, desto lauter müssen wir ihnen entgegen treten. Die Schule ist ein Ort, an dem wir unser gemeinsames Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeiten schärfen können. Mit Courage gegen Rassismus. Das sollte jeder unterstützen.
Ramona Pop

Ramona Pop

MdA (Bündnis 90/Die Grünen) und ehemalige Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Pat*in seit: 14.08.2019

Schule: Oberstufenzentrum TIEM Technische Informatik, Industrieelektronik u. Energiemanagement

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus keinen Platz in unserer Gesellschaft hat und unsere Schulen zentrale Orte sind, dies zu vermitteln und vorzuleben.
Michael Preetz
Foto: Steindy cc by-sa 4.0

Michael Preetz

Fußballfunktionär

Pat*in seit: 04.10.2001

Schulen: Dathe-Oberschule, Wilma-Rudolph-Oberschule, Pettenkofer-Grundschule, Conrad-Schule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil gerade in Deutschland Toleranz und Zivilcourage die Grundpfeiler unserer Gesellschaft sein müssen.
Suli Puschban

Suli Puschban

Musikerin und Liedermacherin

Pat*in seit: 09.12.2016

Schule: Heinrich-Zille-Grundschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich fest daran glaube, dass Kinder einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und Gemeinschaft haben, den ich für vorbildlich und erstrebenswert halte. Mit meinen Liedern versuche ich ihnen Wind unter die Flügel zu fächeln und ihnen Mut zu machen sich weiterhin für Vielfalt und das bunte Leben einzusetzen. Wir sitzen im Bus der Leben heißt, komm setz dich doch dazu. Hier ist Platz für dich, hier ist Platz für mich - Rosa Parks bist du!