Patenschulturnier mit dem 1. FC Union

Fußball verbindet. Während aktuell bei der Fußball-WM Teams aus aller Welt aufeinandertreffen, kicken in Berlin Courage-Schulen miteinander.

Wie Sport und Demokratiebildung zusammenwirken und eine aktive Patenschaft gestaltet werden kann, zeigte vor kurzem ein Berliner Fußballverein. Der 1. FC Union Berlin e. V. veranstaltete am 23. Juni zusammen mit sechs Berliner Courage-Schulen ein Fußballturnier im Trainingszentrum Oberspree des Vereins. An diesem Tag zeigte sich, wie sehr Sport, insbesondere Fußball, die Grundwerte des Netzwerkes vertritt.

Insgesamt 80 Schüler*innen nahmen in 14 Klein-Teams teil. Ausgespielt wurden zwei Turniere: den Ritter-Keule-Cup für die Grundschulen und der Waldcup für die älteren Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7. So konnten altersgerechte Wettbewerbe stattfinden und gleichzeitig allen ein passender Rahmen für sportliche und soziale Erfahrungen geboten werden.

Nicht das Gewinnen stand im Vordergrund, sondern das gemeinsame und respektvolle Miteinander. Im Mittelpunkt des Turniers waren nicht nur sportlicher Ehrgeiz und Fairplay, sondern vor allem das gemeinsame Erleben, gegenseitiger Respekt und das Kennenlernen unterschiedlicher Perspektiven. In zahlreichen Spielen zeigten die Teilnehmer*innen großen Einsatz, Teamgeist und Begeisterung, unabhängig von Herkunft, Schule oder Spielerfahrung.

Die teilnehmenden Schulen waren: Sonnen-Grundschule, Emmy-Noether-Gymnasium, Konrad-Wachsmann-Schule, Wilhelm-Bölsche-Schule, Grünauer Gemeinschaftsschule und das Gymnasium Kaulsdorf und die Schüler*innen kamen damit aus insgesamt drei Berliner Bezirken. Wir hoffen, Euch hat das Turnier und der gemeinsame Tag unter dem Motto „Begegnung“ motiviert und Kraft gegeben.

Bereits seit 2003 engagiert sich der 1. FC Union als Pate im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, und er ist für insgesamt neun Schulen Pate. Danke an Euer Engagement. Der 1. FC Union berichtet auf seiner Webseite auch über das Turnier.