Aktuelles aus Berlin

09.12.2019

Landestreffen 2019: ‚Grenzen überwinden‘

Foto: Johanna Landscheidt

Mehr als zehn Prozent der Berliner Schulen tragen inzwischen den Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Gemeinsam setzen sie sich im Courage-Netzwerk für eine Zukunft frei von menschenverachtenden Ideologien ein. Am 6. Dezember sind 200 der in Berlin im Courage-Netzwerk aktiven SchülerInnen und PädagogInnen für das diesjährige Landestreffen zusammengekommen. Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ haben sie über Antisemitismus, Rassismus, Flucht und Asyl ebenso wie über den Klimawandel diskutiert. Außerdem haben sie gerappt und und gebreakdanced, sich in „Love Speech“ geübt und erfahren, wo SchülerInnen sich politische einbringen können und wie sie am besten auf menschenfeindliche Äußerungen im Klassenchat reagieren.

In vier Exkursionen spazierten sie im Schatten der ehemaligen Mauer durch Berlin, informierten sich über Graffiti und Streetart, besuchten die Gedenkstätte Deutscher Widerstand oder das Schwule Museum. „Beim diesjährigen Landestreffen in Berlin geht es nicht nur um den Mauerfall, sondern auch um Grenzen und Schubladen in den Köpfen. Mit dem Landestreffen unterstützen wir die Berliner Courage-Schulen bei ihrer kreativen und inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Themen des Netzwerks und vernetzen sie stadtweit,“ erklärt Sanem Kleff, Direktorin des Courage-Netzwerks.